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Warum wird im Bereich Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit kein Anspruch gezeigt?

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Im Pensionsrechner ermitteln wir anhand der eingestellten Besoldungsordnung / Gruppe / Stufe die monatlichen Bruttodienstbezüge. Nach Abzug der Krankenversicherungsbeiträge und Steuern wird automatisch das Nettoeinkommen ermittelt und als Benchmark für die Versorgungslücken-Berechnung angenommen. 

WICHTIG: Hier werden nur die Bundesbesoldungstabellen als Berechnungsgrundlage hinterlegt und angewendet. 

Auf einer Seite betrachten wir folgende Szenarien:

  • Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit
  • Ruhegehalt bei Dienstunfall 
  • Ruhegehalt (Pension)


Wenn das o.g. Problem auftritt, liegt das in den meisten Fällen daran, dass im Rechner der Wert "Diensteintritt in das Beamtenverhältnis" nicht korrekt erfasst wurde, oder in der Tat noch kein Anspruch auf ein Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit besteht. 

Im folgenden Beispiel erkennt man das die Anspruchsvoraussetzung im Bereich Ruhegehalt noch nicht erfüllt sind. Das eingestellte Prognosedatum der Berechnung und die Eingabe "Diensteintritt in das Beamtenverhältnis" sind an dieser Stelle ausschlaggebend. 

Pensionsrechner_Ruhegehalt.jpg 

Ähnlich wie bei einem Arbeitnehmer, müssen bestimmte Anspruchsvoraussetzungen erfüllt worden sein, um einen Anspruch im Bereich "Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit" geltend zu machen. 

Ein Anspruch auf Ruhegehalt besteht nur, wenn eine Dienstzeit von mindestens 5 Jahren geleistet wurde. Zur Bestimmung der Dienstzeit können Ausfallzeiten sowie Teilarbeitszeiten erfasst werden. Als Grundlage dient bei der Bestimmung der Teilzeit eine 38,5 Stunden Woche. 

Nur Beamte auf Lebenszeit haben grundsätzlich nach Erfüllung der 5-jährigen Wartezeit Anspruch auf ein Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit. Beamte auf Widerruf und Beamte auf Probe erhalten bei Dienstunfähigkeit kein Ruhegehalt, sondern werden in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Durch die Nachversicherung besteht also bestenfalls ein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Als Ausnahme gilt ein Dienstunfall bei Beamten auf Probe.

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