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Welche Aufgabenstellung löst der Schichtenvergleich/-Optimierung?

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Der Schichtenvergleich/Schichtenoptimierung schließt sich direkt einer vorangegangenen Ruhestandsplanung an. Rechnen Sie im Schichtenvergleich aus, welcher Durchführungsweg der Schichten 1, 2, 3 den höchsten Wirkungsgrad (Effektivzins) über die gesamte Ansparphase und Verrentungsphase für Ihren Kunden hat.
In die Effektivzinsberechnung fließen die gesetzlichen Förderungen und mögliche Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse in der Ansparphase ein. Belastungen aus der nachgelagerten Besteuerung und der möglichen Beiträge zur Krankenversicherung der Rentner (KVdR) in der Auszahlungs- oder Verrentungsphase werden ebenso berücksichtigt.

Hierbei müssen zwingend auch die Beiträge und Renten aus bestehenden Verträgen der Schichten 1, 2 und 3 mit einbezogen werden, denn diese haben direkten Einfluss auf die zulässigen Höchstbeiträge in den Schichten 1 und 2 und in jedem Fall auf die steuerliche Ausgangssituation in der Anspar- und der Verrentungsphase.
Aus diesen Gründen ist der Schichtenvergleich zwangsläufig mit unserer Ruhestandsplanung verbunden.

Folgende Berechnungs- und Optimierungsvorgaben sind im Schichtenvergleich möglich:

• Vorgabe des gewünschten maximalen Nettobeitrags (Tarifbeitrag abzüglich Förderungen)
• Vorgabe der maximalen Versorgungslücke, die es zu decken gilt
• Vorgabe des maximalen Bruttobeitrags (Tarifbeitrag)

Folgende Durchführungswege werden verglichen und ggf. kombiniert:

• Basisrente
• Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds nach § 3.63 EStG
• Unterstützungskasse / Direktzusage
• Private Riesterrente
• Private Leibrente
• Investment-Auszahlplan

Kommen mehrere Durchführungswege in Kombination in Betracht, ist die Reihenfolge der abzuschließenden Maßnahmen entscheidend, da sich hierdurch der Grenzsteuersatz der nächst folgenden Lösung, bei Eintritt in eine höhere Progressionsstufe des Steuertarifs, erhöht und/oder Auswirkungen auf das Erreichen oder Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenzen für den Beitrag zur Krankenversicherung der Rentner (KVdR) haben kann.

Zielgruppen:
Alle gängigen Berufsgruppen und Familienstände, die nicht bis zum Lebensende arbeiten wollen. Generation 50+, Generationenberatung

Eingaben:

Reiter Versorgungslücke
(Werte aus der aktuellen Ruhestandsplanung werden übernommen)
Gewünschte mtl. Kaufkraft ab Ruhestandsbeginn. Witwen/Witwerrente als benötigte Kaufkraft für den überlebenden Ehegatten in Prozent. Angenommene Teuerungsrate bis und ab Ruhestandsbeginn.

Angenommene Rendite in der Auszahlungsphase (zur Verzinsung des intern geführten Kapitalkontos). Entnahmedynamik als gewünschte Rentenerhöhung. Mögliche vorhandene Einmalanlage per heute und deren Rendite, Rendite in der Ansparphase für eine mtl. Sparrate und evtl. Dynamik in der Ansparphase.

Reiter bAV-Angaben:
möglicher mtl. AG-Zuschuss. Bestehende VWL künftig in bAV umschichten

Reiter Riester-Angaben:

Unmittelbar oder mittelbar zulagenberechtigt. RV-pflichtiger Arbeitslohn Vorjahr, Berufseinsteigerbonus für unter 25-jährige mit einbeziehen

Reiter erforderliche Bruttorenten:

Hier werden über die Verrentungszeit die durchschnittlich erforderlichen Bruttorenten aus den einzelnen Schichten gezeigt, die nach Abzug von Steuern und ggf. KVdR benötigt werden, um die Versorgungslücke Netto zu schließen. Die Darstellung bezieht sich bei Ehepaaren immer auf die Person, die zuerst in den Ruhestand geht.  

Reiter Aufwandsvergleich:

Auswahl der angezeigten Durchführungswege und der Berechnung für Kunde oder Ehepartner.
Eingabe eines gewünschten durchschnittlichen mtl. Bruttobeitrags, Nettobeitrags oder der durchschnittlich zu erreichenden Brutto- oder Nettorente.
(Mit einem Klick auf den Effektivzins, werden die Zahlungsströme für Einzahlungen und Auszahlungen an den Rechner „Kapitalkonto“ übergeben).

Reiter Expertenansicht:
Hier werden der Effektivzins, Förderquoten und Summen über die Gesamtlaufzeit der Einzahlungs- und Auszahlungsphase angezeigt für Bruttobeiträge, Nettobeiträge, Verrentungskapital und der Wert des Kapitalkontos.

Reiter Optimierung:

Eingabe der Optimierungsvorgaben nach Versorgungslücke, max. Brutto- oder Nettobeitrag. Zusätzlich können reale Tarifbeiträge und Renten in Nettobeiträge und Nettorenten gerechnet werden.
Der Effektivzins zeigt die Rangfolge der aufeinander geschalteten Maßnahmen.

Reiter RD (Ruhestandsdisplay) nach Optimierung:

Zwei Grafiken zur Ruhestandsplanung zeigen die Kapitalkontoansicht vor und nach der Umsetzung des optimierten Schichtenvergleichs.

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