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Warum wird in der Schicht 3 eine abweichende benötigte Bruttorente ausgewiesen?

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Aufgrund des Alterseinkünftegesetz wird die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente/ Erwerbsminderungsrente nachgelagert besteuert. Dies gilt ebenfalls für Berufsunfähigkeitsrenten, die der Schicht 1 zugehörig sind, wie z.B. Basisrenten. Der Besteuerungsanteil in 2017 beträgt z.B. 74%.
Renten aus der Schicht 2 sind zu 100% zu versteuern, sofern sie aus unversteuertem Einkommen oder
Riester-Verträgen entstammen. Sonstige private Renten (Schicht 3) werden nach Ertragsanteil besteuert. Der Ertragsanteil richtet sich nach der Rentenlaufzeit (Leistungsdauer des Vertrages) und nach dem Alter, ab dem die Zahlung erfolgt.

Aus diesem Grund weisen die benötigten Bruttorenten enorme Unterschiede auf, da die steuerliche Grundlage und ggf. Krankenversicherungsbeiträge gezahlt werden müssen. Diese Belastungen fließen
in die Berechnung mit ein, damit im Leistungsfall der Nettobedarf des Kunden gedeckt ist.

In der ausgewiesenen Tabelle können die zur Schließung der jeweiligen Versorgungslücke (voller, halber und ohne Anspruch auf EMR) notwendigen Bruttorenten vor Steuern und ggf. SV je Schicht betrachtet werden.

 

 

 

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